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Aktuell

El Commander von der Canis-Burg (Taffi) wurde auf dem Festival für Rassehunde am 28. Januar 2012 in Castrop-Rauxel als bester Veteran des Tages ausgezeichnet. Zunächst erhielt er den 1. Platz in der Veteranen-Klasse, danach Wurde der BOB = Rassebester Welsh-Terrier und im Veteranen-Wettbewerb bester Veteran des Tages.

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Gerichtet wurde die Rasse von Herrn Himmrich mit folgender Beurteilung  für Taffi:

“ein würdiger Vertreter seiner Rasse, für sein Alter in vorzüglicher Kondition vorgestellt, maskuliner Kopf und Ausdruck, vorzügliche Hals-Rücken-Linie, kompaktes geschlossenes Gebäude mit korrekten Winkelungen, zeigt sich temperamentvoll, sehr flüssig in der Bewegung.”

1. Platz, BOB, Bester Veteran

Der Veteranen-Champion des Klub für Terrier wurde bereits bestätigt, der Veteranen-Champion des VDH ist eingereicht.

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Taffi erhielt am 14. Oktober 2011 den VDH-Titel Bundessieger-Veteran in Dortmund und kam zudem noch in die engere Auswahl zum besten Veteran des 1. Tages der Bundessieger-Ausstellung 2011. Damit hat Taffi innerhalb von einer Woche alle drei benötigten Anwartschaften auf den Deutschen Veteranen-Champion VDH und KfT errungen. Am 08.10.2011 die Anwartschaft der OG Güstrow in Rostock und am   09.10.2011 auf der CACIB in Rostock und am 14.10.2011 in auf der CACIB in Dortmund.

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Autoaufkleber

Welsh-Terrier

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Crufts 2011

Es ist immer wieder ein Erlebnis, die Crufts (größte Hundeausstellung der Welt in Birmingham, England - Mutterland unserer Terrier - mit einer Meldezahl von 21.500 Hunden) mit den eigenen Terriern besuchen zu dürfen. Nicht etwa, dass ich an einen großen Erfolg glaube, sondern frei nach dem olympischen Motto „dabei sein ist alles". In diesem Jahr konnte ich zwei Canis-Burger-Terrier auf der Crufts ausstellen. Den Welsh-Terrier-Rüden „El Commander von der Canis-Burg" und die Lakeland-Terrier-Hündin „Honey-Bee von der Canis-Burg". Beide sind 7 Jahre alt und konnten in England bereits in der Veteranen-Klasse ausgestellt werden.

Zunächst stand jedoch lange Vorbereitungen an. Am Donnerstagabend fuhren meine Freundin Jacqueline Burns und ich (Carola Bornhausen) los. Zunächst zur Fähre nach Calais, die um 4.00 morgens fahren sollte. Wir kamen pünktlich in Calais an und konnten schon eine Fähre früher nehmen. Egal ob Check-Inn, Pass- und Hundekontrolle, alle waren sehr nett. Es ist auch für diese Zollbeamten und Mitarbeiter wohl etwas besonderes, wenn man mit Hunden zur Crufts fährt.

Jetzt standen wir in unserer Boarding-Lane, gingen mit den Hunden noch einmal spazieren, stiegen wieder ein und ich wollte meine “Tussi” (Navi) auf unser Hotel in Solihul bei Birmingham einstellen. Jetzt erst merkte ich, dass Herr Waldi mir da etwas besonderes verkauft hatte. Es waren wirklich viele Länder enthalten u.a. Griechenland, Weissrussland usw. aber kein England. Wir waren erst einmal geschockt. Schließlich hatte wir uns natürlich darauf verlassen. Übrigens mein altes Navi war von einem anderen Discounter, hatte aber England selbstverständlich im Programm. Auf der Fähre schrieb ich eine SMS an Karina Grüttner, vielleicht haben sie zweites Navis mit England. Aber leider besaßen sie auch nur eines mit England und benötigten es schließlich selbst. Irgendwie haben wir aber alles hinbekommen, fanden unser Hotel in Solihul, die Crufts und schließlich auch Freunde in Sheffield (Yorkshire), bei denen wir noch eingeladen waren.

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Die Crufts fand für die Terrier (Meldezahl 2.235 gemeldete Terrier) am Samstag, den 12. März statt. Schon um kurz nach 7.00 Uhr waren wir in unserer Halle. Die Ringe sind riesengroß und mit grünem Teppichboden ausgelegt,. Es gibt hier viel mehr wirklich interessiertes Publikum, das teilweise lange Anfahrten in Kauf nimmt, um “ihre” Rassen zu sehen. Leider sind auch hier nicht alle Richter wirklich gut. So gab es auch diesmal bei einigen Rassen wieder etliche Enttäuschungen. Aber das gibte es überall wo Menschen richten dürfen. Wir hatten wirklich Glück und gute Hunde, die Spaß am ausstellen haben. Mit beiden Hunden konnten wir in der jeweiligen Klasse den 1. Platz gewinnen.

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Die Zeit verging viel zu schnell und am Montagmorgen mussten wir zurück fahren. In Frankreich wurden wir vom Zoll empfangen und mussten in eine Halle fahren, wo ein Beamter das Auto untersuchte.

Ich musste lachen, da mir sofort eine Geschichte aus alten Zeiten einfiel. 1996 war ich mit Fritz Wilke eine Woche in Österreich, zunächst in Nitra zur Hundeausstellung und danach auf der Weltsiegerausstellung in Wien, zwischendurch machten wir ein paar Tage Urlaub in Österreichs Weinviertel. Dort haben wir vom Feld Knoblauch geerntet usw. hatten nach einer Woche mit den Hunden sehr viel Chaos im Auto, selbst die Hundenäpfe rappelten im Auto umher. Ich sagte noch zu Fritz, hoffentlich halten sie uns nicht an der Grenze an, aber das passierte natürlich doch. Ich musste so lachen und mich dabei an einem Geländer festhalten musste, dabei wurde Fritz dann erst richtig sauer auf mich, aber es war einfach zu lustig, was haben die Beamten wohl von uns gedacht?. Im Grunde haben sie wohl nur prüfen wollen, ob wir Hunde aus dem Osten schmuggeln wollten, da unsere Pässe einen Stempel aus Slowenien hatten. Eigentlich eine ganz vernünftige Sache, die jetzt leider nicht mehr durchgeführt wird. Wodurch sehr viel Hundeelend gefördert wird.

Auch diesmal ging es wohl darum, zu sehen, ob wir die zwei Hunde wieder im Auto hatten, der Beamte war sehr nett und fragte noch nach „Guns“, ich antwortete nein, wir haben nur Terrier. Das Auto war allerdings nicht weniger durcheinander und voll gepackt, als damals. Schließlich haben wir halb Tesco und die Sportgeschäfte in England leergekauft. Da meine Freundin drei Jungs hat, kommt immer viel zusammen und das Einkaufen in England lohnt sich noch.

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Taffi (El Commander) lernte neue Freunde in Yorkshire kennen, außerdem hatten wir alle vier viel Spaß.

Die Zeit von Donnerstag bis Montagabend kam uns eigentlich länger vor, aber wir haben in dieser Zeit auch reichlich viel erlebt den harten Kern unserer Terrieraussteller getroffen und viel Spaß gehabt. Auch unsere Erfolge konnten sich sehen lassen. Mit beiden Terriern gewannen wir jeweils die Veteranen-Klasse, da ist man dann schon stolz auf unsere Schätze.

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In Calais angekommen, viel mir das Fahren auf der anderen Seite fast schwerer als das linksfahren in England, man kann sich daran gewöhnen. Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, einen meiner nächsten Urlaube in Großbritanien zu verbringen. Es gibt dort viel zu sehen und viele Hundefreunde. Auf dem Rückweg, legten wir noch einen kleinen Strandspaziergang in Belgien ein und waren um 23.00 Uhr glücklich wieder in Iserlohn, wo meine Schwester Eshra von der Canis-Burg uns bereits sehnsüchtig empfing. Sie freut sich immer, wenn ihr Bruder wieder nach hause kommt.

Carola Bornhausen

März 2011

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Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ) 01/2011

Die Schneeschmelze sorgt für bizarre Szenerien       Leserin Carola Bornhausen fotografierte “Fluten” an den Stadtsteichen

zu Foto oben: Welshterrier-Dame Eshra tapste durch das Wasser an den Stadtsteichen, die zu ihren regelmäßigen Ausflugszielen zählen.

zu Foto unten: Wasserfallartig bahnten  sich die “Fluten” ihren Weg durch Baum und Strauch.

Iserlohn. (jk) Sehr viel Zeit an der frischen Luft verbringt Carola Bornhausen. Kein Wunder, ist sie doch stolzes Frauchen zweier possierlicher Welsh-Terrier. Regelmäßig unternimmt das Trio ausgedehnte Spaziergänge in und um Wermingsen, um in Bewegung zu bleiben. Doch am vergangenen Sonntag hat Carola Bornhausen ganz besondere Beobachtungen gemacht, die sie gleich mit ihrer Kamera festhielt und der Heimatzeitung zur Verfügung stellte. “Einen Fotoapparart habe ich immer dabei, falls ich etwas Spannendes oder Schönes entdecke”, verrät die Iserlohnerin. “Wir waren diesmal an den Stadtsteichen unterwegs”, erzählt Carola Bornhausen. Und dort hatte sich die Landschaft dank der Schneeschmelze ordentlich verwandelt: Fast schon wasserfallartig behnten sich die “Fluten” ihren Weg durch Baum und Strauch. “so habe ich das noch nicht gesehen”, sagt die Hundefreundin. Und: “Ich kann mich nur erinnern, dass man auf den Stadtsteichen Eislaufen durfte, als ich noch ein Kind gewesen bin.

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An den praktischen Übungen konnten auch unsere Welsh-Terrier teilnehmen:

Foto oben links: Herr Lutz Vogel mit dem Welsh-Terrier-Rüden „Nils-Ole von der Düstermühle“

Foto oben rechts: Günther Bloch mit dem Welsh-Terrier-Rüden „El Commander von der Canis-Burg“ gen. Taffi

Jedoch ist auch Günther Bloch der Meinung, dass es Hunde und Terrier gibt.

Iserlohn, 15.11.2010

Carola Bornhausen, stellvertr. Rassebeauftragte Welsh-Terrier

Am 21. + 22.08.2010 fand, veranstaltet von der Hundeschule des Tierschutzvereins Iserlohn und Umgebung e.V. ein Wochenendseminar  zum Thema: „Wölfisch für Hundehalter“ mit Günther Bloch statt. Günther Bloch und Elli H. Radinger sind die Autoren des Buches „Wölfisch für Hundehalter, von Alpha, Dominanz  und anderen populären Irrtümern“.Bereits im Januar 2008 hatte ich die Möglichkeit Herrn Bloch in einem 1-Tages-Seminar zu erleben. Auf seinen Seminaren und Vorträgen vergeht die Zeit - durch seine authentische Art vermischt mit kölschem Witz und Sprache, aber auch durch sein sehr fundiertes Fachwissen - wie im Flug.Mit Ihrem neuen Buch möchten G. Bloch und E. H. Radinger uns einen Einblick in das Leben von freilebenden Wölfen, als Vorfahren unserer Hunde der Spezies der Kaniden geben.Auch an diesem Wochenende staunten wir ca. 50 Teilnehmer nicht schlecht, dass von einem Verhaltensforscher, der über 30 Jahre Erfahrung mit Haushunden, verwilderten Hunden und Wölfen hat, so viele Irrtümer, bezüglich Dominanz und Rudelführung ausgeräumt werden konnten. Oft hörte man Bemerkungen wie: „aha oder oh, das hätte ich nicht gedacht“. Auf meine Frage hin, ob ich meinen Rüden auf Spaziergängen am Urin von Hündinnen lecken lassen soll oder besser nicht, bekam ich folgende Antwort: Für Ihren Rüden ist das so, als wenn Sie - als Mensch - eine leckere Weinprobe genießen. Lassen Sie ihn ruhig lecken, dies ist Sozialkontakt und Krankheitserreger kann er sich auch auf andere Weise einfangen.Sehr interessant sind die Vorträge von Günther Bloch auch für unsere Züchter, so sprach er z.B.  von der Einteilung der Welpen innerhalb eines Wurfes. Was kann man bereits bei jungen Welpen beobachten. Wer sind der Pöh-Hund, das Seelchen oder die geselligen Geschwister?. Der Pöh-Hund liegt meist nicht direkt bei den anderen Welpen zusammengekuschelt, sondern für sich, da er die anderen nicht nötig hat. Seelchen sind Hunde, die man nie scharf ansprechen darf, weil sie dann sofort eingeschüchtert sind. Die geselligen anderen Welpen sind meist die Hunde, die verhältnismäßig einfach zu handeln sind.

Mein Fazit , dass ich bereits aus dem ersten Seminar mitnehmen konnte, hat sich bei diesem Seminar wieder bestätigt. Deshalb kann ich G. Bloch nur zustimmen, wenn er  behauptet, der Leser kann zu dem Schluss kommen, dass Wölfe manchmal die „besseren Menschen“ seien.  In unserer heutigen Lebensweise denke ich teilweise auch, dass die Wölfe sozialer leben, als  wir Menschen.

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